Aktuelles

Israelitische Religionsgemeinschaft feiert erstmals öffentlich Chanukka in Reutlingen

Feierliches Entzünden der Chanukka-Lichter in Reutlingen.

Am Donnerstag, 22. Dezember, 18 Uhr

Ort: Marktplatz Reutlingen

Beteiligte:
Rabbiner Mark Mordechai Pavlovsky
Oberbürgermeister Thomas Keck
Vorstand der Israelitischen
Religionsgemeinschaft Württemberg, IRGW (angefragt)
Rat der Religionen Reutlingen

 

140 Jahre Einweihung der Tübinger Synagoge am 8. und 9. Dezember 1882

Zum Vortrag von Dr. Joachim Hahn über “Jüdische Emanzipation in Württemberg im 19. Jahrhundert”:

Die Emanzipation der Juden in Württemberg Tuebingen 202212 (1)

Juedische Emanzipation in Wuerttemberg – Fassung 2022 TUE

 

Podcast “Von Wankheim nach Tübingen”

Im Rahmen eines Lehrforschungsprojektes des Institutes für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Tübingen haben fünf Masterstudierende der Geschichtswissenschaft einen eigenen Podcast erstellt.

In fünf Teilen lässt sich die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Wankheim und deren Weiterbestehen in Tübingen und deren Auslöschung im Nationalsozialismus verfolgen. Auch einen Blick auf die Wahrnehmung heute mit O-Tönen wagt der Podcast.

Es lohnt sich hineinzuhören: Podcast

 

Friedhofsführungen 2022

Der Förderverein öffnet ab März wieder jeden ersten und dritten Sonntag im Monat den Zugang zum jüdischen Friedhof in Wankheim. An den Öffnungstagen ist jeweils eine Führung geplant.

Der Zugang ist zwischen 14 und 16 Uhr frei möglich.
Außerdem bietet der Förderverein um 15 Uhr eine Führung an.

Besucher sind angehalten, sich an die jeweils aktuellen Corona-Vorschriften zu halten!. Eine Aufsichtsperson/Ansprechpartner ist vor Ort.

Termine finden sich unter Veranstaltungskalender

 

Ansprache Landrat Joachim Walter zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2022

Die Ansprache können Sie Ansprache jüd. Friedhof Landrat Walter bequem herunterladen.

 

Friedhofssanierung gestartet

Wie Besucher beim Blick über den Zaun/Rundgang feststellen, haben die vorbereitenden Arbeiten zur Sanierung des denkmalgeschützten Friedhofes begonnen.

Unser Vorhaben haben wir nun Anfang Dezember 2021 auch der Presse und damit der Öffentlichkeit vorgestellt.

Um die dem Verfall ausgesetzten Grabsteine zu retten, hat der Förderverein für jüdische Kultur in Tübingen e.V. dazu in einer Vereinbarung mit der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg K.d.ö.R. im Sommer 2021 die Trägerschaft für die Erhaltungsmaßnahmen des jüdischen Friedhofs Wankheim übernommen.

Vorausgegangen waren rund zwei Jahre lange intensive Bemühungen des Fördervereins um eine allseitige Unterstützung dieses Vorhabens.

Im Vorfeld der nun anlaufenden Erhaltungsmaßnahmen konnte der Förderverein unter anderem erreichen, dass

- die Gemeinde Kusterdingen den Gedenkstein sanieren ließ, den Viktor Marx als Überlebender der Shoa für die ihm bekannten, von Nazideutschland ermordeten Tübinger Juden 1946 in Auftrag gegeben hatte.

- das Eingangstor zum Jüdischen Friedhof im Auftrag des Fördervereins von dem Kusterdinger Restaurator Fabian Schorer denkmalgerecht restauriert wurde.

-  Prof. Benigna Schönhagen ein kulturgeschichtliches Gutachten über die Bedeutung dieses wertvollen Ortes und Zeugnisses der deutsch-jüdischen Geschichte von Wankheim, Tübingen und Reutlingen erstellt hat.

Es ist erhältlich im örtlichen Buchhandel, der Ortsverwaltung in Wankheim und beim Förderverein für jüdische Kultur in Tübingen e.V.

-  Kommunen und Institutionen nach Moderation von Landrat Joachim Walter (Tübingen) die Umsetzung des Vorhabens finanziell und ideell unterstützen.

Der Förderverein für jüdische Kultur in Tübingen dankt allen Beteiligten für ihre Mitwirkung am Erhalt und der Sicherung des jüdischen Ortes der Ewigkeit.

Um die Behörden und Kommunen Tübingen, Kusterdingen und Reutlingen bei den dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen finanziell zu unterstützen, bittet der Förderverein um Ihre finanzielle Unterstützung.

Jeder Euro hilft, den jüdischen Friedhof zumindest in seinem jetzigen Zustand zu erhalten und für die Nachwelt zu sichern. Das soll und darf aber nicht Selbstzweck sein.
Wir erarbeiten Konzepte und Formate – mit dem Ziel, den jüdischen Friedhof als Bildungs- und Lernort in der Region fest zu verankern.

Viele Menschen in der Region unterstützen unsere Bemühungen -  aus Zivilgesellschaft, Kirche und Politik.

Ihre Spende:

Kreissparkasse Tübingen
IBAN: DE 62 6415 0020 0002 3302 28
Verwendungszweck: Jüdischer Friedhof

Der Förderverein für jüdische Kultur in Tübingen e.V. ist vom Finanzamt Tübingen als gemeinnützig anerkannt. Selbstverständlich stellen wir Ihnen auf Wunsch auch eine Spendenbescheinigung aus.